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Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beim ALSTER BUSINESS CLUB:

Schulen müssen mehr "Wirtschaft" vermitteln


Drei A.B.C.-Mitglieder, die sich blendend verstehen, wenn es um Wirtschaft und Arbeit geht. "Jugend in Deutschland - Perspektive für eine gute Zukunft" war das Referatsthema vom Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im ALSTER BUSINESS CLUB. (v.l.n.r.) Clubpräsident Leon van den Bergh, Staatssekretär Franz Thönnes und Clubpräsident Jens Kahlsdorf

Drei A.B.C.-Mitglieder, die sich blendend verstehen, wenn es um Wirtschaft und Arbeit geht. "Jugend in Deutschland - Perspektive für eine gute Zukunft" war das Referatsthema vom Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im ALSTER BUSINESS CLUB. (v.l.n.r.) Clubpräsident Leon van den Bergh, Staatssekretär Franz Thönnes und Clubpräsident Jens Kahlsdorf

Metropolregion Hamburg. Wirtschaft sei nicht nur Ackermann, Zetsche oder Zumwinkel, argumentierte der Parlamentarische Staatssekretär Franz Thönnes aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales beim ALSTER BUSINESS CLUB Abend im "evento" in Norderstedt.

Die wahren Leistungsträger unserer Gesellschaft seien inhabergeführte, mittelständische Unternehmen, sie zahlen die meisten Steuern, seien sozial engagiert. Auf den Vorwurf, viele Schulabgänger seien heute nicht mehr ausbildungsfähig, konterte Franz Thönnes kompetent mit der These, dass die Unternehmer den Kontakt zu den Schulen suchen sollten.

"Holen Sie sich nicht nur Schüler sondern auch die Lehrer als Praktikanten in die Betriebe. Bringen Sie ihnen Wirtschaft bei! Bei den rückläufigen Geburten können wir es uns nicht mehr leisten, dass nur ein einziger Schulabgänger auf der Strecke bleibt. Sind es doch die Neugeborenen von heute, die morgen unser Sozialsystem bezahlen müssen," so der Staatssekretär, der auch bei der Ausgestaltung vom Konjunkturpaket II stark eingebunden war.



Clubpräsident Jens Kahlsdorf: "Ich freue mich, zu hören, dass die Politik endlich erkannt hat, wie sinnlos das Hofieren der Großkonzerne seitens der Politiker in der Vergangenheit war. Herr Thönnes und ich sind selten einer Meinung. Was ihn auszeichnet, ist, dass wir immer offen und fair unsere Positionen austauschen können und am Ende meist sogar noch etwas Positives dabei herauskommt."



Bei Kleinunternehmen seien Praktikanten keine billigen Arbeitskräfte, sondern würden sogar zusätzliche Arbeit produzieren. So gebe ein A.B.C.-Mitgliedsbetrieb zwei Schülern die Möglichkeit, einmal wöchentlich jeweils drei Stunden ein eigenes Profitcenter zu betreiben, um zu erkennen, wie Wirtschaft funktioniere.

Da die Praktikanten hierfür, wenn auch gering, bezahlt würden, sei der zusätzliche Aufwand in der Lohnbuchhaltung durch die zahlreichen Vorschriften und Sozialabgaben deutlich höher als der Ertrag im Unternehmen.

Franz Thönnes wolle das nun in Berlin thematisieren, um im Dickicht von eventueller Wettbewerbsverzerrungen und Bürokratie hierfür eine Lösung zu entwickeln.

Der ALSTER BUSINESS CLUB Abend war auch im Restaurant "evento" wieder gut besucht. Nach Vortrag und gemeinsamen Essen wurde wie gewohnt "genetzwerkt".

Der ALSTER BUSINESS CLUB will die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg fördern. In Norderstedt ist er mit seinen knapp 500 Mitgliedern die größte Wirtschaftsvertretung der Stadt.

Weitere Infos unter: www.alster-business-club.de


Bilder von der Veranstaltung:

Nach dem städtischen Empfang folgte die Diskussion mit den ALSTER BUSINESS CLUB Mitgliedern im Restaurant Lindenhof. Man verstand sich auf Anhieb auf Deutsch und Englisch. (v.l.n.r.) Leon van den Bergh, Marcin Korolec, Jens Kahlsdorf. Foto: Michael Schick, Hamburger Abendblatt / Norderstedter Zeitung
Freundschaftliche Atmosphäre im Norderstedter Rathaus: IHK-Präses Bernd Jorkisch, stv. Wirtschaftsminister Marcin Korolec, Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, die Club-Präsidenten Jens Kahlsdorf und Leon van den Bergh. Foto: Sonntags Anzeiger
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