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TV-Bericht 01/2009: ALSTER BUSINESS CLUB Diskussionsabend

Minister Uwe Döring beim ALSTER BUSINESS CLUB:

Die Kreativen als Standortvorteil für Schleswig-Holstein

Berichterstattung vom Fernsehsender "noa4".


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Minister Döring: "Zusammenarbeit mit A.B.C. wird intensiviert"

Metropolregion Hamburg. "Die Kreativen als Standortvorteil für Schleswig-Holstein", das war das Thema, über das der Minister für Justiz, Arbeit und Europa des Landes Schleswig-Holstein beim Clubabend vom ALSTER BUSINESS CLUB im Norderstedter Restaurant Lindenhof vortrug und mit den Mitgliedern diskutierte.

Die TTT-Systematik, Technologie, Talente und Toleranz seien dabei die entscheidenden Faktoren, die Kreative an einen Standort locken. Bereits zu Beginn seines Referates betonte Minister Uwe Döring, dass er sich freue, bei einem Club sein zu dürfen, dessen Präsidenten Jens Kahlsdorf und Leon van den Bergh bewusst nicht den Jammerkanon der Finanzkrise mitsingen, sondern aktiv neue Chancen für ihre Mitglieder generieren. Deshalb sei er auch nicht allein gekommen, sondern hat gleich einige Mitarbeiter seines Führungsstabes mitgebracht, die das Konzept der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zwischen den Metropolregionen Hamburg und Öresund entwickeln.

Auch die Leiterin des Ministerbüros, die Richterin Katharina Kriston fühlte sich beim A.B.C. wohl und diskutierte angeregt mit den A.B.C.-Juristen an den Tischen. Nicht nur Roland Berger, sondern zahlreiche andere Institute haben das Verhalten der Kreativen und den Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung untersucht.

Schleswig-Holstein müsse als Flächenland seine Kräfte, Talente und Mittel konzentrieren. Der "Hamburger Muskelring" hätte mit Norderstedt dabei eine besondere Bedeutung, führte der Minister aus. Die Bildung von Intelligenz-Klustern sei in Schleswig-Holstein bereits fortgeschritten, internationale englischsprachige Schulen würden weitere Standortvorteile beim Umbau zur Wissensgesellschaft bringen, die Kreative locken.

Clubpräsident Jens Kahlsdorf: "Wie Minister Döring glaube auch ich, dass Schleswig-Holstein bei der Finanz- und Wirtschaftkrise mit einem blauen Auge davonkommen kann. Das Land ist vom Mittelstand geprägt, 95% aller Betriebe haben weniger als 5 Angestellte und zahlen dabei über 80% des Steueraufkommens.

Minister Uwe Döring referierte beim A.B.C. über  Kreative als Standortvorteil für Schleswig-Holstein

Minister Uwe Döring referierte beim A.B.C. über
Kreative als Standortvorteil für Schleswig-Holstein


Jahrzehntelang subventionsgestützte Konzern-Sanierungsfälle wie VW, die mit Lopez & Co. grosse volkswirtschaftliche Schäden verursacht haben, gibt es in Schleswig-Holstein so gut wie nicht. Ein Problem ist sicher die HSH-Nordbank. Statt sich ihrer originären Aufgabe zuzuwenden, den Mittelstand zu unterstützen, verzockten Bankmanager das Geld lieber an internationalen Börsen. Hier sollte die Landesregierung sich die Frage stellen, ob sie mit unseren Steuergeldern so einen Laden weiter künstlich am Leben hält oder einen kompletten Neuanfang wagt."

Der ALSTER BUSINESS CLUB will die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg fördern. In Norderstedt ist er mit seinen über 450 Mitgliedern die grösste Wirtschaftsinteressensvertretung der Stadt.


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