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Schroeder erläutert FDP Position beim Alster Business Club:

Kein Autobahnanschluss in Norderstedt mit der FDP


Von der CDU im Herbst 2007 beschlossen, im Juni von SPD, GaliN, Linken und FDP im Juni 2008 gekippt:  Der Autobahnanschluss Norderstedt Mitte.

Von der CDU im Herbst 2007 beschlossen, im Juni von SPD, GaliN, Linken und FDP im Juni 2008 gekippt:
Der Autobahnanschluss Norderstedt Mitte.

Norderstedt. Der Alster Business Club hatte ihn eingeladen und gefragt, welche Vorteile für die Wirtschaft entstehen, dass die FDP den Beschluss zum Autobahnanschluss kassiert hat. Fraktionsvorsitzender Klaus-Peter Schroeder kam mit großer FDP Mannschaft in den vollbesetzten Lindenhof. Auch die Größen der SPD liessen es sich nicht nehmen, dem Termin beizuwohnen. So erschien Andreas Beran, Kreisvorsitzender und Mitglied im SPD-Landesvorstand, Vize-Kreistagspräsident Peter Säker brachte gleich einen Mitgliedsantrag mit.

Mit Schweißperlen auf der Stirn ergriff Klaus-Peter Schroeder vor der Wirtschaftsrunde das Mikrophon und sagte: "Mit der FDP gibt es keine Autobahnausfahrt Garstedt." Es gab keinen Aufschrei, keine Tumulte. Die zahlreichen Unternehmer, Manager und Führungskräfte vom Alster Business Club liessen Schroeder argumentieren, hörten ihm aufmerksam zu.

Das Konzept der CDU sei nicht zu Ende gedacht, ein Anschluss in Höhe Garstedt mache einfach keinen Sinn, so der FDP-Chef. Besser sei ein Ausbau der Verkehrsanbindung zum BAB-Anschluss Schnelsen Nord, da könne auch der Nordport profitieren.

Die FDP möchte allerdings an der Verlängerung der Oadby & Wigston Straße festhalten, der Anschluss Quickborn würde so besser erreichbar sein. Diese Position versuchte Klaus-Peter Schroeder mit einigen Verkehrsmesszahlen und Statistiken dann zu untermauern..


Referent: Klaus-Peter Schroeder,
stellvertr. FDP-Kreisvorsitzender
und Fraktionsvorsitzender der FDP-Norderstedt.


Nach kurzem prägnantem Vortrag eröffnete Politprofi Schroeder, der auch im Segeberger Kreistag sitzt, anschließend die Diskussion, in dem er sagte: "So meine Damen und Herren, Sie haben die Auffassung der FDP gehört. Feuer frei!".

Auf den Rückbau der Ulzburger Straße angesprochen, erklärte Schroeder, dass er diese Massnahme als unglücklich einstufe. Einigkeit herrschte darüber, dass es jetzt weder vernünftige Nordsüd- wie auch keine Ostwestquerungen gäbe, die den Verkehr angemessen aufnehmen können.

Taxenunternehmer Erich Jähn gab an, dass er Verwaltung und Parteien vor zwei Jahren ein Verkehrskonzept überreicht habe, allerdings bis zum heutigen Tag keine Reaktion vernehmen konnte. Er fühle sich von der Stadt verschaukelt. Schroeder sagte zu, dass er der Sache nachgehen wolle.

Die Klage zum Ausbau des Kreisels Ochsenzoll halte die FDP für angemessen. Auch hier habe die Verwaltung im Zuge der Planung im Vorwege keine ausreichende Abwägung zwischen öffentlichen Interessen und den Bedürfnissen der Wirtschaft vorgenommen. So hätte man beispielsweise die Umgestaltung des Schmuggelstiegs vorziehen können, um eine bessere Kundenbindung während der langjährigen Bauzeit des Kreisels zu erreichen.




Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote setzte sich für den Bau des Autobahnanschlusses ein und referierte im November 2007 beim ALSTER BUSINESS CLUB über den damals frisch beschlossenen Autobahnanschluss Norderstedt Mitte.


Clubpräsident Jens Kahlsdorf: "Das fortwährende Verkehrschaos in Norderstedt brennt der orts-ansässigen Wirtschaft bei ständig steigenden Energiekosten unter den Nägeln. Unternehmer verdienen ihr Geld, wenn sie beim Kunden sind und nicht, wenn sie auf dem Weg dorthin im Stau stehen. Nach den Wahlen mit den geänderten Mehrheiten scheint die CDU in Norderstedt kein Entscheidungs-träger mehr zu sein.

Ich freue mich, dass Herr Schroeder unsere Einladung, ohne zu zögern, sofort angenommen hat. Herr Schroeder hat unseren Respekt verdient, dass er mutig die Position der FDP zum gekippten Autobahn-anschluss vor der Wirtschaft vertreten hat.

Besonders freue ich mich, dass unsere Mitglieder den Dialog mit der FDP fortsetzen können, damit sich die Verkehrssituation mittelfristig verbessert."

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion wurde wieder lebhaft bis in den frühen morgen "genetzwerkt". Zahlreiche Visitenkarten wechselten die Besitzer. Der ALSTER BUSINESS CLUB engagiert sich für die Belange des Mittelstandes und will die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg fördern. In Norderstedt ist er mit seinen über 380 Mitgliedern die erfolgreichste Wirtschaftsvereinigung der Stadt. Weitere Informationen unter der Website des Clubs: www.alster-business-club.de


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